Kurt Porzky: Hl. Johannes der Täufer
Daten:
Künstler: Porzky, Kurt
Lebensdaten: 1917–2000 (01.05.2000 in Landshut)
Gattung: Plastik/Skulptur
Material: Bronzeguss
Abmessung: 90 cm hoch
Datierung: 1988
Adresse: Kirchenvorplatz (nahe der St. 2108, zw. Straße und Kirche), 84381 Johanniskirchen
Bemerkungen: Neufassung nach 2002 auf massiverer Säule mit drei unterschiedlich großen kreisrunden Wasserbecken unter dem Thema "Die drei Lebensalter".
"[Kurt Porzky wurde] 1917 in Neu-Ulm geboren und stammte er aus einer Familie, in der man der Kunst, allen voran der Musik, sehr zugeneigt war. [...] Seine Kindheit verbrachte er in Altötting und Pfarrkirchen. Schon da und vor allem während seiner Schulzeit fiel seine Neigung zur Malerei auf, die dann auch seinen weiteren Ausbildungsweg bestimmte. Das Rüstzeug erhielt er bei Alois Schlee, Meister der Kirchenmalerei in Altötting, wo er die Ausbildung dank seiner großen Begabung vorzeitig abschließen konnte. Es folgten, unterbrochen durch den Militärdienst und später die Einberufung zum Kriegsdienst, jeweils vier Semester an der Freien Akademie in Mannheim (Prof. Trummer) und dann an der Akademie in München (Prof. Teutzsch). Nach Kriegsende und Gefangenschaft bestätigte ihm der Berufsverband Bildender Künstler bereits am 2. November 1945 die Qualifikation zum freischaffenden Künstler. Die folgenden Jahrzehnte waren geprägt von einem immensen Schaffen ausgelöst durch eine große Anzahl an Aufträgen." (Dr. Ulrike Scholz, Stadtarchivarin Aktötting)
Der Heilige mit Fell bekleidet, mit Kreuzstab, in der linken Hand eine Schale. Ursprünglich sollte aus dieser Wasser in das Brunnenbecken fließen.
Quellen:
Dr. Ulrike Scholz: Ein Mahnmal gegen das Vergessen. Ein Denkmal des mittlerweile nahezu unbekannten Altöttinger Künstler Kurt Porzky. In: Stadtblatt Altötting 274 (2000), S. 26-27, hier: 27.
https://www.altoetting.de/fileadmin/user_upload/Stadt/Stadtblatt/2020/stadtblatt-altoetting-oktober-2020-ausgabe-274-web.pdf
