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Kunst in Niederbayern

Andreas Sobeck: Stadtbrunnen

Foto: Laurenz Schulz

Daten:

Künstler: Sobeck, Andreas

Lebensdaten: 1942–2018

Gattung: Brunnen

Material: Bronze-Granit

Datierung: 1988

Adresse: Ludwigplatz 8, 94447 Plattling

Andreas Sobeck wurde 1942 in Breslau geboren. Er wuchs in einfachen Verhältnissen in Hengersberg und Deggendorf auf. Der materielle Mangel der Nachkriegszeit ging mit einem großen inneren Reichtum einher, der sich in einem ausgeprägten Gestaltungswillen äußerte. Dies zeigt schon Sobecks Frühwerk (unter anderem Kleinplastiken, Grafiken, Druckgrafiken). Nachdem er 1961 in Deggendorf das Abitur abgelegt hatte, studierte Sobeck Bildhauerei, Kunstpädagogik und politische Wissenschaften in München, Regensburg und Rom. In Ulm absolvierte er zwar die Referendarzeit als Kunsterzieher, war jedoch ab 1968 freiberuflich tätig. 1973 zog er nach Wenigmünchen (Landkreis Fürstenfeldbruck). Zwischen der Zeit um 1970 und der Mitte der 1980er Jahre arbeitete Sobeck intensiv mit Manfed Mayerle (1939 in München geborener Maler und Bildhauer, im Bereich Bildende Kunst bzw. Architektur tätig) zusammen. In den 1990er Jahren wurde Niederbayern (Winzer, Deggendorf) für Sobeck wieder zum Mittelpunkt von Leben und Arbeit. Der Bildhauer verstarb 2018 in Deggendorf. (Florian Jung, Kreisheimatpfleger Deggendorf)

Ein Brunnen nach der Art der traditionellen "Schönen Brunnen" mit filigraner Kuppel über einem achteckigen Granitbecken. Die städtebaulich wirkungsvolle Form ist im Detail stark gegliedertmit Transparenz nach allen Richtungen. Der Brunnen lässt deutlich räumliche und formale Bezüge zum Bürgerspital erkennen.

Winfried Berner: Kunst und Objekt im öffentlichen Raum. Landshut 1994, S. 17.

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