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Kunst in Niederbayern

Andreas Sobeck: Burgfraeulein

Foto: Josefa Schmid

Daten:

Künstler: Sobeck, Andreas

Lebensdaten: 1942–2018

Gattung: Plastik/Skulptur

Material: Bronze, Granit (Sockel)

Datierung: 2017

Adresse: Burgstraße 15, 94262 Kollnburg

Andreas Sobeck wurde 1942 in Breslau geboren. Er wuchs in einfachen Verhältnissen in Hengersberg und Deggendorf auf. Der materielle Mangel der Nachkriegszeit ging mit einem großen inneren Reichtum einher, der sich in einem ausgeprägten Gestaltungswillen äußerte. Dies zeigt schon Sobecks Frühwerk (unter anderem Kleinplastiken, Grafiken, Druckgrafiken). Nachdem er 1961 in Deggendorf das Abitur abgelegt hatte, studierte Sobeck Bildhauerei, Kunstpädagogik und politische Wissenschaften in München und Rom. Anschließend absolvierte er zwar die Referendarzeit als Kunsterzieher, war jedoch ab 1968 freiberuflich tätig. 1973 zog er nach Wenigmünchen (Landkreis Fürstenfeldbruck). Zwischen der Zeit um 1970 und der Mitte der 1980er Jahre arbeitete Sobeck intensiv mit Manfed Mayerle (1939 in München geborener Maler und Bildhauer, im Bereich Bildende Kunst bzw. Architektur tätig) zusammen. In den 1990er Jahren wurde Niederbayern (Winzer, Deggendorf) für Sobeck wieder zum Mittelpunkt von Leben und Arbeit. Der Bildhauer verstarb 2018 in Deggendorf. (Florian Jung, Kreisheimatpfleger Landkreis Deggendorf)

Die Bronzeskulptur basiert auf dem Siegerentwurf Sobecks, den dieser beim Mitte 2016 durchgeführten Wettbewerb zur Umsetzung eines Kunstwerks anlässlich der „Dorferneuerung Kollnburgs eingereicht hatte“. Die Ausführung der skulptur oblag der Firma Anton Gugg aus Straubing. Der Sockel wurde vom Kollnburger Steinmetz Herbert Preuß gefertigt.

Foto: Josefa Schmid
Foto: Bettina Graßl
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